Sharing Reglement (AGB)

 

 

Die Grundlage zum Teilen unserer Yachten.

Folgend die noch bis Ostern gültigen AGB's (Version 16).

Auf der rechten Seite findest die ab Ostern 2017 gültigen "Sharing Spielregeln (AGB) 2017"

 

Das Sharing Reglement regelt deine Verantwortlichkeiten als Nutzer und erklärt, wie Sailbox funktioniert.

Wir sind eine Non-Profit Organisation und
stellen dir eine lässige Yacht und guten Service
zur Verfügung. Wir wollen aber auch die Kosten möglichst tief halten. Dazu brauchen wir deine
Unterstützung als eigenverantwortliches, ehrliches und faires Mitglied.

Das Sharing-Reglement gilt ohne explizite, anderslautende individuelle Vereinbarungen für alle vertraglichen Beziehungen zwischen dir als Sharing-Kunde und Sailbox als allgemeine
Geschäftsbedingungen, AGB.

Sie definieren deine Sailbox-Mitgliedschaft und die Sharing-Nutzungsregeln für unsere Yachten. Mit einer Mitgliedschaft und der Reservation einer Sailbox-Yacht akzeptierst du dieses Reglement. 

Im Reglement haben wir ausschliesslich männliche Formen gewählt; natürlich gilt es sinngemäss für Serlerinnen und Segler gleichermassen.


Für Sailbox PLUS Kunden

Bei der Nutzung von SailCom Yachten gelten ausschliessliche die SailCom-Reglemente.

 

 

SHARING REGLEMENT

1. NUTZUNGSBERECHTIGTE PERSON

Der Skipper einer Sailbox-Yacht muss drei Bedingungen erfüllen:

a) Der Skipper muss aktives Sailbox-Mitglied sein.Eine Mitgliedschaft ist persönlich und kann nicht übertragen werden.

 

b) Der Skipper muss Inhaber eines in der Schweiz gültigen, anerkannten, amtlichen Segelausweises sein. Eine Kopie oder ein Scan des Ausweises (z.B. den „D-Schein“ in der Schweiz) ist bei Sailbox zu hinterlegen. Sailbox geht davon aus, dass der Inhaber die dadurch zu erwartenden Segelkenntnisse hat. Im Zweifelsfall kann Sailbox die Autorisierung zur Benutzung von Sailbox-Yachten von einer Weiterbildung abhängig machen.

 

c) Der Skipper muss den mOcean/Sailbox Intro-Kurs absolviert und bestanden haben. Zum Segeln mit Gennaker und/oder in einem durch Sailbox zu definierenden Starkwind-Gebiet muss ein Skipper zusätzlich autorisiert sein, entweder durch Bestehen eines von Sailbox akzeptierten Trainings oder durch explizite Autorisation durch Sailbox.

 

 

2. MITLGLIEDSCHAFT / VERTRAGSABSCHLUSS

Die Mitgliedschaft beginnt, sobald die dafür erforderlichen Angaben, Dokumente und Zahlungen bei Sailbox eingegangen sind. Der Mitgliederbeitrag für das laufende Jahr ist bis 30. März fällig. Ein Mitglied kann die Mitgliedschaft per Ende Jahr mit einer Frist von mindestens einem Monat aufkündigen.

 

Ein Sharing-Vertrag kommt mit jeder Reservation (per App oder per Internet) zustande. Die E-Mail-Bestätigung zeigt dem Mitglied an, dass der Vertrag – vorbehältlich Punkt 6 (Seite 5) dieser AGB – zustande gekommen ist.

 

 

3. VERWENDUNGSZWCK DER YACHTEN / SCHLÜSSEL

Die Sailbox Yachten dürfen ausschliesslich für private Zwecke, nämlich dem Segeln und Verbringen von Zeit auf dem See, verwendet werden („Sharing“). Dies kann auch eine Teilnahme an einer Regatta sein. In jedem Fall sind die Yachten sorgfältig zu benutzen.

 

Die Verwendung für Events, Segelschule und anderen gewerbsmässigen Zwecken bedarf immer der schriftlichen Zustimmung der Geschäftsstelle der Sailbox AG. Für solche Verwendungen der Yachten gelten spezielle Regeln. Die Geschäftsstelle hilft gerne bei der Planung und Beratung.

 

Die Sailbox-Schlüssel sind Eigentum der Sailbox AG. Bei Diebstahl oder Verlust ist dies umgehend Sailbox zu melden. Der Sailbox-Schlüssel ist bei Beendigung der Mitgliedschaft zurückzugeben.

 

 

 

4. VERANTWORTUNG FÜR YACHT

Das reservierende Sailbox-Mitglied ist verantwortlicher Skipper und muss an Bord sein.

Er trägt die damit einhergehende volle Verantwortung für Besatzung und Yacht.

 

 

5. RESERVATION

Für jede Benutzung ist zwingend eine Reservation vorzunehmen. Die kleinste Buchungs-Einheit beträgt eine Stunde, Reservationsbeginn und -ende sind zur halben und vollen Stunde möglich. Ein Sailbox-Tag beginnt und endet um 03:00. Innerhalb eines Sailbox-Tages werden pro Buchung eines Skippers maximal 5 Stunden verrechnet. Eine Buchung kann maximal 9 Monate in der Zukunft liegen.

 

Ein Sailbox-Mitglied darf zu jedem Zeitpunkt nicht mehr als drei offene Reservationen auf derselben Yacht haben; Eigner und Teileigner können beliebig viele Reservationen auf ihrer Yacht offen haben.

 

Reservationen erfolgen nach dem Prinzip „first come – first served“; mit folgenden Ausnahmen:

Eigner und Teileigner haben für ihre Yacht ein Vorbuchungsrecht von vier Wochen vor dem Nutzungsbeginn. Das gleiche Recht besitzt Sailbox für alle Sailbox-Yachten. Dadurch können bestehende Reservationen eines Mitglieds ohne Entschädigung bis vier Wochen vor Nutzung storniert und zugunsten von Sailbox, eines Eigners oder eines Teileigners durch Sailbox abgeändert werden. In diesem Fall sucht Sailbox nach einem gleichwertigen Ersatz und bucht auf die nächstgelegene Yacht um.

 

Wir bitten die Skipper nicht benötigte Zeit freizugeben, damit andere Mitglieder die Yacht ebenfalls nutzen können. Bei Verkürzung der Nutzung werden die angebrochene sowie die zwei darauf folgenden reservierten Stunden verrechnet.

 

 

6. ÜBERNAHME

Der Skipper prüft die Yacht vor dem Auslaufen auf Funktionsfähigkeit und Schäden, Vollständigkeit sowie Reinheit & Trockenheit. Allfällige Schäden oder Defizite sind vor dem Segeln an Sailbox zu melden auf 032 511 15 26  (Telefon oder SMS mit Time Stamp).

 

Der Skipper entscheidet in Eigenverantwortung über die Einsatzfähigkeit der Yacht. Ist die Yacht nicht in einwandfreiem Zustand, ist vom Segeln abzusehen.

 

Der Skipper konsultiert vor jeder Nutzung den Wetterbericht und macht sich mit den lokalen Begebenheiten bekannt; insbesondere mit dem Hafen und den Untiefen. Er studiert das Sicherheits-Dispositiv sowie das Handbuch, welche sich auf jeder Yacht befinden und im Internet abrufbar sind. Im Handbuch hat es nützliche Checklisten und verbindliche Anweisungen.

 

Abdecken und Klarieren der Yacht können vor Beginn der Reservationszeit stattfinden. Ist die Yacht verunreinigt oder befindet sich Wasser in der Bilge, reinigt bzw. trocknet der Skipper das Boot vor der Ausfahrt mit dem auf der Yacht vorhandenen Putzmaterial.

 

7. FAHREN UNTER SEGEL ODER MOTOR

Entsprechend den Bedingungen und dem Meteobericht wählt der verantwortliche Skipper die Besegelung und den Kurs. Er ordnet das Tragen von Schwimmwesten an und schaltet – spätestens nach Sonnenuntergang – das Toplicht ein.

 

An Bord befinden sich in der Regel 7 Schwimmwesten. Der Skipper ist dafür verantwortlich, dass für jede Person an Bord eine funktionsfähige Weste in der korrekten Grösse vorhanden ist. Für Kinder müssen eigene Westen mitgebracht werden.

 

Wir empfehlen grundsätzlich das Tragen von Schwimmwesten (speziell bei Starkwindwarnung (45 Umdrehungen pro Minute) und Sturmwarnung (90 Umdrehungen pro Minute), in der Nacht, bei Wind über 3 Bft. und bei Wassertemperaturen unter 15 Grad Celsius!).

 

Der Skipper ist dafür verantwortlich, dass alle Personen an Bord angemessene Kleider und saubere, nicht färbende Schuhe tragen.

 

Die Sailbox-Yachten sind in der Regel mit Elektro-Hilfsmotoren ausgerüstet (Ausnahme: Seen mit Motorenverbot wie z.B. Greifensee). Der Skipper benutzt den Motor für die Hafenmanöver. Zum Setzen der Segel steuert der Skipper die Yacht unter Motor in freies Gewässer (ausserhalb des Hafens).

 

Bei Starkwindwarnung (45 Umdrehungen pro Minute) hat der Skipper seinen Kurs so wählen, dass er innert kürzester Zeit den Heimathafen / die Boje erreichen kann. Das Wetter ist sehr aufmerksam zu beobachten; wir empfehlen die Konsultation einer (Radar-) Meteo-App (z.B. von MeteoSwiss oder Landi Wetter).

 

Bei Sturmwarnung (90 Umdrehungen pro Minute) oder bei Windspitzen ab 5 Beauford bzw. ab 16 Knoten Windgeschwindigkeit) muss der Skipper umgehend den Heimathafen bzw. den nächst-möglichen Hafen ansteuern (für Absolventen eines Sailbox Starkwind-Trainings liegt die Grenze bei 6 Beauford bzw. 22 Knoten). Ist das nicht mehr möglich, wettert er auf dem See ab. Dabei gilt es möglichst viel Lee-Raum zu haben. Gegebenenfalls ist der Anker in voller Länge zu werfen, um die Drift zu minimieren.

 

Die Segel sind vor der Einfahrt in den Hafen zu bergen. Diese Manöver sind kontrolliert unter Motor zu absolvieren.

Das Vorsegel wird wenn immer möglich vor dem Wind im Lee des Grosssegels (mit wenig Druck in der Fock) und mit etwas Zug auf der Fockschot eingerollt (nie im Wind schlagend einrollen). Ist ein Rollen nicht mehr möglich, wird die Fock mit Lösen des Falls geborgen.

 

Der Einsatzbereich des Motors ist beschränkt (Batterie und Stärke). Der Zweck des Motors ist einzig der Antrieb bei Hafen- und Bojen-Manövern; beim Setzen und Bergen der Segel, bei Rettungsmanövern und in kritischen Situationen.

 

Skipper sind angehalten, im Hafen Schritttempo zu fahren. Übermässiger Einsatz des Motors, abruptes Gas-Geben sowie das Fahren mit Vollgas oder längeres Fahren mit hoher Leistung und das voraussehbare Zurücklegen von grösseren Distanzen sind zu unterlassen.

 

Die Nutzung von Sailbox Yachten ist in den Grenzgewässern ausserhalb der Landesgrenze erlaubt. Die Yacht darf nicht ausgewassert werden.

 

 

8. RÜCKGABE / ÜBERGABE

Die Rückgabe erfolgt bis spätestens dem Ende der reservierten Zeit. Zu diesem Zeitpunkt muss die Yacht funktionsfähig, vollständig, sauber & trocken („drei Checkpunkte“) im Hafen /an der Boje sein. Das eigentliche Verräumen/Abdecken der Segel und das ordentliche Vertäuen der Yacht kann ausserhalb der reservierten Zeit erfolgen.

 

Ein Skipper informiert Sailbox auf die Sailbox-Nummer 032 511 15 26 per Telefon oder SMS sofort über Mängel (d.h. innert 60 Minuten nach Reservationsende; insbesondere über Schäden, Einschränkung der Funktionstüchtigkeit; fehlendes Material oder einen Batterie-Ladezustand unter 30%).

 

Gibt es einen direkten Folgenutzer, kann der Skipper diesem die Yacht segelbereit übergeben. Die beiden Skipper sind angehalten, sich vorgängig abzusprechen: Der Name und die Handy-Nummer des Folgenutzers sind im Reservationssystem ersichtlich.

 

Der Skipper kontrolliert die auf jeder Yacht vorhandene Checkliste im Handbuch für eine ordentliche Übergabe, die neben den drei Checkpunkten i.d.R. mindestens folgendes umfasst:

 

  • Kontrolle, dass die Yacht korrekt vertäut ist.
  • Kontrolle, dass das Top-Licht abgelöscht ist.
  • Kontrolle des Ladezustandes der Batterie. Falls der Ladestand unter 30% liegt, ist der Yachtverantwortliche umgehend via SMS oder E-Mail zu informieren.
  • Kontrolle, dass der Motor hochgeholt wurde.
  • Kontrolle, dass der Landstrom oder das Solarpanel korrekt angeschlossen ist.
  • Entsorgung allfälligen Abfalls.
  • Einschliessen eines allfälligen, lokalen Hafenschlüssels im Sailbox-Schlüsselkasten.
  • Befolgung der Checkliste „Verlassen des Bootes“.

 

Wer eine Yacht unsachgemäss zurückgibt (z.B. Landstrom oder Solarpanel falsch angeschlossen; unsachgemässe Vertäuung, Verunreinigung, etc.) haftet für die dadurch entstehenden Umtriebe, Schäden, Einnahmeausfälle und andere Kosten gegenüber Sailbox sowie geschädigten Folgenutzern.

 

Kann ein Skipper die Rückgabezeit nicht einhalten, muss er die Reservation verlängern oder eine Zusatzreservation tätigen. Gibt es einen Folgenutzer, ist dieser umgehend und möglichst frühzeitig zu informieren. Der Name und die Handy-Nummer des Folgenutzers sind im Reservationssystem ersichtlich.

 

Wer eine Yacht zu spät zum Liegeplatz zurückbringt, haftet für die daraus entstandenen Schäden, Umtriebe, Einnahmenausfälle und Kosten gegenüber Sailbox sowie geschädigte Folgenutzern. Zusätzlich erhebt Sailbox eine Zusatzgebühr (siehe Anhang).

 

Eine verspätetet Rückgabe von 15 Minuten oder mehr ist innert 12 Stunden an sharing@sailbox.ch oder auf 032 511 15 26  zu deklarieren; unter Angabe von Yacht, Zeit und Grund; ansonsten wird die Yachtverwendung als „Schwarzsegeln“ eingestuft.

 

Ist einem Skipper die fristgerechte Rückgabe nachgewiesenermassen aufgrund höherer Gewalt (Naturkatastrophe, Unfall, etc.) nicht möglich, wird Sailbox dies bei der Schadensbemessung berücksichtigen. Änderungen der Windverhältnisse in Richtung und Stärke sowie leere Batterien gelten nicht als höhere Gewalt.

 

9. FAIRPLAY / SEGELN OHNE RESERVATION

Sailbox funktioniert nur dank der Fairness, Eigenverantwortlichkeit und der Rücksicht der Sailbox-Mitglieder.

 

Betreffend Segeln ohne Reservation („Schwarzsegeln“) kennt Sailbox Null-Toleranz. Sailbox- Mitglieder, welche die Yachten ohne Reservation benutzen, verlieren die Mitgliedschaft. Sailbox verrechnet dem Skipper die entstandenen Nutzungskosten sowie eine Zusatzgebühr (siehe Anhang). Zusätzlich haftet der fehlbare Skipper für die daraus entstandenen Schäden, Umtriebe, Einnahmenausfälle und Kosten gegenüber Sailbox sowie allfällig geschädigten Nutzern vollumfänglich.

 

Sailbox behält sich das Recht vor, schwarzsegelnde Mitglieder und Nicht-Mitglieder strafrechtlich zu belangen.

 

 

10. UNTERHALT & REPARATUREN

Die Yachten werden von Sailbox unterhalten.

 

Der Skipper ist verantwortlich für die Kontrolle der Funktionsfähigkeit; Vollständigkeit sowie für die Reinigung & Trocknung der Yacht („drei Checkpunkte“). Er hat die Pflicht, Sailbox über allfällige Mängel sofort zu informieren (Service Level 1).

 

Pannen auf dem Wasser, die den Betrieb der Yacht verunmöglichen oder einschränken oder die Sicherheit gefährden, werden durch den Skipper selbst behoben, so dass die Yacht sicher einen Hafen erreichen kann. Das weitere Vorgehen ist umgehend mit Sailbox abzusprechen (032 511 15 26).

 

Kleinere Reparaturen sind vom Yachtchef oder in Absprache mit diesem durchzuführen, z.B. Ersetzen von Schäkeln, Tauwerk, defekten Lampen, etc.. Dabei sind Original-Ersatzteile von mOcean einzusetzen (Service Level 2).

 

Grosse Reparaturen werden in Absprache mit dem Skipper und gegebenenfalls unter Einbezug der Versicherungen von Sailbox organisiert (Service Level 3 und 4).

 

Falls einem Skipper durch Unterhalt oder Ersatzteile Kosten anfallen, werden diese gegen das Einsenden der Belege von Sailbox vergütet.

 

 

11. SCHADENFALL / HAFTUNG

Erleidet die Yacht beim Segeln einen Schaden oder einen Materialverlust oder verletzt sich eine Person, so ist dies Sailbox umgehend zu melden (Telefon oder SMS an 032 511 15 26). Die Meldung muss anschliessend schriftlich innert 12 Stunden per E-Mail bestätigt werden an sharing@sailbox.ch. Bei jedem Unfall mit Personen- oder grösserem Sachschaden muss zusätzlich ein Unfallprotokoll erstellt und an Sailbox geschickt werden.

 

Grundsätzlich haftet das Mitglied, welches einen Schaden oder Unfall verursacht hat, bzw. der Skipper, der die Yacht zum Zeitpunkt des Schadens/Unfalls reserviert hatte.

 

 

Liegt keine Schadensmeldung vor, ist Sailbox berechtigt dem Skipper, der die entsprechende Yacht vor Schadensfeststellung zuletzt genutzt hat, als Schadensverursacher zu betrachten und entsprechend zur Verantwortung zu ziehen. Dem Skipper steht selbstverständlich das Recht auf den Gegenbeweis zu.

 

Der Skipper ist im Besitz einer Privat-Haftpflichtversicherung in Höhe von 3 Mio. CHF Deckung für Schäden, die von der Bootsversicherung nicht gedeckt sind. Die Personen an Bord müssen im Besitz einer Unfallversicherung sein.

 

Hat ein Skipper weder absichtlich noch fahrlässig gehandelt, werden allfällige Versicherungsleistungen, die Sailbox erhältlich machen kann, auf die Schadenersatzleistungen des Skippers angerechnet.

 

In jedem Fall bleibt die Belastung des Skippers mit Schadenersatzforderungen von Sailbox im Umfang des Versicherungs-Selbstbehaltes, der durch eine von Sailbox angebotene Haftungsreduktion reduziert werden kann, vorbehalten. Schäden werden nach Ermessen von Sailbox und unserer Versicherungsgesellschaft repariert.

 

Weiter haftet ein Skipper für Folgeschäden, die nicht durch Versicherungsleistungen abgedeckt sind, wie Minderwert der Segelyacht, Nutzungsausfall, allfälliges Ersatzboot, Schäden und Folgeschäden von verlustig gekommenen Schlüsseln, etc.

 

Aufgrund durch fehlerhafte Handhabung verursachte Betriebsschäden, überdurchschnittlichem Verschleiss durch unsachgemässe Benutzung, vermeidbare Schäden durch starke Naturgewalten (Sturm) und die damit verbundenen Folgekosten sind nicht durch die Versicherung gedeckt und werden vollumfänglich dem Skipper verrechnet.

 

 

12. VERGEHEN GEGEN DAS GESETZ

Bei Vergehen gegen das Binnenschifffahrts- und andere Gesetze sowie für Bussen haftet gegenüber Behörden, Sailbox & Eigner der Skipper, auf dessen Namen die Segelyacht in der fraglichen Zeit reserviert war (bzw. bei Verwendung ohne Reservation die Nutzer). Die Polizei meldet Bussen oder Anzeigen für Verletzung von Regeln und Gesetzen an Sailbox. Sailbox teilt der Polizei Namen und Adresse des entsprechenden Skippers mit und stellt diesem eine kostendeckende Gebühr für die Aufwendungen von Sailbox in Rechnung (mind. 100 CHF). Die Verfahrensführung mit allen Kostenfolgen obliegt dem Skipper.

 

 

13. DATENSCHUTZ

Sailbox respektiert die Datenschutzbestimmungen der Schweiz.

 

Der Skipper erlaubt es Sailbox unter definierten Umständen, dass gewisse persönliche Angaben (Name, Foto, Mobiltelefon, E-Mail, Adresse) für andere Sailbox-Mitglieder bzw. Kursteilnehmer ersichtlich sind:

 

  • Im Reservationssystem, so dass diese (insbesondere Vor- und Folgenutzer) mit dem entsprechenden Mitglied direkt in Kontakt treten können.

 

  • Bei Trainings- & Kursausschreibungen sowie Events, damit die Teilnehmenden sich untereinander organisieren können.

 

 

14. RECHNUNGSSTELLUNG

Die Rechnungsstellung erfolgt periodisch. Reklamationen zur Rechnung sind innerhalb von 15 Tagen schriftlich einzureichen, danach gilt die Rechnung als genehmigt. Rechnungen sind innerhalb von 15 Tagen nach Erhalt netto zu bezahlen, danach wird ein Verzugszins von 1% pro Monat und eine Mahnungsgebühr erhoben. Vorauszahlungen sind möglich.

 

 

15. KAUTION

Sailbox kennt verschiedene Mitglieds-Kategorien, die sich insbesondere durch die Höhe der Kaution sowie der Jahresgebühr unterscheiden; u.a. gibt es eine Kategorie ohne Kaution.

 

Die Kaution des Mitglieds erfolgt (analog eines Genossenschaftsscheins) in Form eines unverzinslichen, nachrangigen Darlehens an Sailbox. Ein Grossteil der Darlehen wird für den Ausbau von Sailbox verwendet.

 

Bei Beendigung der Mitgliedschaft zahlt Sailbox das Darlehen innert eines Monates zurück, sofern nicht mehr als 30 Mitgliedschaften innerhalb der letzten 12 Monate aufgelöst werden. In diesem Fall verlängert sich der Fälligkeitstermin der Rückzahlung auf 36 Monate nach der Beendigung der Mitgliedschaft, damit Sailbox entsprechende Investitionen liquidieren kann.

 

 

16. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Im Interesse der ehrlichen und verantwortungsbewussten Mitglieder behält sich Sailbox das Recht vor, die Mitgliedschaft von Kunden, die dieses Sharing-Reglement und die Fairplay-Regeln nicht einhalten, ohne Angabe von Gründen aufzulösen.

 

Sailbox behält sich weiter das Recht vor, nach einem Schadenfall oder schweren Vergehen die Kundenbeziehung und Mitgliedschaft per sofort aufzulösen.

 

Sailbox ist berechtigt, das vorliegende Sharing-Reglement sowie die Tarife und Gebühren sowie alle weiteren allgemein gültigen Bestimmungen von Sailbox jederzeit einseitig zu ändern. Die Änderung wird dem Mitglied in elektronischer Post mit einer Ankündigungszeit von vier Wochen mitgeteilt und gilt von diesem Datum an als vom Mitglied zur Kenntnis genommen und genehmigt.

Die jeweils verbindliche Fassung des Sharing-Reglements (AGB), der Tarife und Gebühren sind auf www.sailbox.ch publiziert.

 

 

032 511 15 26 

sharing@sailbox.ch

 

 

 

AGB - bis Ostern 2017

PDF Icon   Sharing Reglement (AGB) 2016 / gültig bis Ostern 2017
PDF Icon   Regolamento Sharing (CG) 2016

 

 

AGB - ab Ostern 2017

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