Segel - Begriffe

 

 

A

ACHTERN: hinten

AHOI: Dient in der deutschen Seemannssprache als Signalwort um ein Schiff anzurufen.  Das Wort bekommt wieder an zunehmende Beliebtheit und wird als Grusswort genutzt. In Tschechien und der Slovakei ist «ahoj» als Grusswort alltäglich.

AUFSCHIESSER: Die Yacht in den Wind steuern, um es zu stoppen.

 

B

BACKBORD in Fahrtrichtung linke Seite eines Schiffes

BACKSKISTE: Stauraum, der von aussen zugänglich ist.

BEAUFORT: Eine Messeinheit der Windstärke beim Segeln.

BILGE: Tiefster Punkt einer Yacht, wo sich Wasser ansammeln kann.

BLAUER PETER: blaue Flagge mit weissem Rechteck in der Mitte.

BÖ: plötzlicher, kurzzeitiger Windstoss

BULLAUGE: rundes Schiffsfenster

BUG: vordere Spitze der Yacht

 

C

CREW: Besatzung eines Schiffes

COCKPIT: Bereich auf Deck, wo sich die Besatzung während der Fahrt aufhält.

Curryklemme: Klemme zum Belegen von Tauwerk mit zwei beweglichen Backen, zwischen welche die Leine gezogen wird; zum Lösen der Leine nach oben reissen

 

D

DIRK: eine Leine, die den Baum nach oben hält

 

E

 

F

FALL: Eine Schot, die zum Setzen der Segel dient.

FENDER: Gegenstand zum Schutz der Bordwand.

FISCHE FÜTTERN: Eine über der Reling hängende Person, die sich übergibt. Meist wegen Seekrankheit.

FLAUTE: Windstille

 

G

GANGWAY: ein Steg zum komfortablen Betreten von Schiff zu Land.

 

H

HALSE: Ein Manöver, bei dem das Heck durch den Wind dreht.

 

I

 

J

JOLLE: Ein kleines offenes Boot mit Schwertohne Ballast im Kiel

 

K

KENTERN: Kippen der Yacht, sodass es stehenbleibt und Wasser eindringen kann.

KIELHOLEN: Eine (alte) Form der Bestrafung in der Seefahrt. Dabei wird der Bestrafte an einem Tau befestigt und unter dem Rumpf des Schiffs durchgezogen.

KILLEN: Flattern des Segels im Wind

KNOTEN (KN): Windgeschwindigkeit in Seemeilen pro Stunde

KOMBÜSE: Schiffsküche, Raum für Zubereitung und Aufbewahrung von Speisen.

KREUZEN: Segeln gegen den Wind

 

L

LUV: Wind zugewandte Seite

LEE: Wind abgewandte Seite

LIEK: Kante des Segels

LOGBUCH: Buch, in welchem nautische Daten und Ereignisse festgehalten werden.

 

M

MANÖVRIERUNFÄHIG: Zustand, in welchem sich die Yacht nicht mehr kontrolliert steuern lässst.

MATROSE: Berufsbezeichnung für Seemann der Handelsschifffahrt mit mehrjähriger Ausbildung.

Herkunft vom niederländischwn matroos, umgebildet < französisch matelot, altfranzösisch matenot, wohl < mittelniederländisch mattenoot, eigentlich = Matten-, Schlafgenosse

 

N

NAVIGATION: Bestimmen der aktuellen Position bzw. Planen von Fahrten.

NOCK: Hinteres Ende des Baumes

 

O

ÖLZEUG: Wind- und Wasserdichte Kleidung

OPTIMIST: Ein Mensch, der das Leben meistens von der guten Seite siehtJOder eine Bootsklasse für Kinder bis 15 Jahren.

 

P

PINNE: Stock, mit welchen der Anstellwinkel des Ruders verändert wird, wodurch sich die Yacht steuern lässt.

PATENTHALSE: unbeabsichtigte Halse. Achtung gefährlich!

PUMPEN: Ist eine Art wie das Boot beschleunigt werden kann. Beim Pumpen mit dem Körper wird eine Bewegung des Segels erzeugt und damit die Anströmung verstärkt. Es kann auch durch schnelles und plötzliches Dichtnehmen der Segel gepumpt werden.

 

Q

Q-WENDE: Auch Kuhwende. Es wird vom Raumschots-Kurs aus angeluvt bis an den Wind, dann gewendet und wieder auf Raumschots-Kurs abgefallen. Eine Q-Wende wird gefahren, um bei Starkwind eine Halse, Patenthalse oder Kenterung zu vermeiden.

 

R

REE: ruderkommando bei der Wende

RUND ACHTERN: Ruderkommando bei der Halse

REFFEN: verkleinern der Segelfläche

 

S

SEEMANNSCHAFT: Routinearbeiten beim Führen einer Yacht.

SEXTANT: Instrument für die astronomische Navigation

SEEMEILE: internationales Längenmaß in der Seefahrt. Länge einer Bogenminute am Äquator: 1 sm = 1.852 km 

STEUERBORD: In Fahrtrichtung rechte Seite eines Schiffes.

 

T

TAMPEN: Da, wo das Ende aufhört. Mit andern Worten: das Ende des Seiles

TONNE: eine grosse Boje

TROSSE: eine schwere Leine

 

U

ÜBERTAKELT: zu viel Segelfläche auf einem Segelschiff. Kann absolut gemeint sein, wenn das Schiff eine im Verhältnis zur Verdrängung große Segelfläche hat, oder relativ, wenn die Segelfläche für die aktuellen Windverhältnisse zu groß sind. Eine Übertakelung kann einen Geschwindigkeitsvorteil bringen, erhöht aber gleichzeitig die Belastung des Materials und das Kenterrisiko.

UNTER LAND: ein Wasserfahrzeug, das sich nahe zur Küste/zum Land bewegt.

UNTERWASSER: der Teil des Schiffrumpfes, der unterhalb der Konstruktionswasserlinie liegt

"URSULA": englische Schlechtwetterkleidung

 

V

VERKLICKER: Drehvorrrichtung am Masttop zur Windrichtungsanzeige

VORSTAG: führt vom oberen Mastteil zum Bug und stützt zusammen mit den Wanten den Mast

W

WANT: Meist ein Drahttauwek, das den Mast seitlich abstützt

WENDE: Ein Manöver, bei dem der Bug durch den Wind dreht

X

 

Y

YACHT: «schnelles» (Segel)schiff für Sport, Erholung und Kreuzfahrten

YACHTIE: Slang; abfälliger Ausdruck für einen überheblichen oder unerfahrenen Yachteigner

 

Z

ZUGLEICH!: Kommando (zuuu-gleích, wie Haurúck betont), wenn alle Mann gleichzeitig an einem Ende ziehen sollen

ZURREN: festbinden